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Cold Brew selbst gemacht

An nguyen SIUaCpFN5cQ unsplash

Cold Brew ist die entspannteste Art, Kaffee zu machen: kein Kessel, kein Timing am Filter, keine Hektik. Nur grob gemahlener Kaffee, kaltes Wasser und Zeit. Weil kalt extrahiert wird, landen kaum Bitterstoffe und wenig Säure in der Tasse – dafür viel Süße und Schokolade. Abends ansetzen, morgens genießen. Perfekt für heiße Tage auf dem Balkon oder am Deich.

Das braucht ihr

  • 100 g Kaffee, grob gemahlen (Verhältnis 1:10 für ein Konzentrat)
  • 1 Liter kaltes Wasser
  • Ein großes Gefäß mit Deckel (Einmachglas, Karaffe, French Press)
  • Feines Sieb und Papierfilter oder Passiertuch

So geht’s

  1. Kaffee grob mahlen – etwa wie grobes Meersalz. Zu fein gemahlen wird der Cold Brew trüb und muffig.
  2. Kaffee ins Gefäß geben und mit dem kalten Wasser aufgießen.
  3. Einmal gut umrühren, bis das gesamte Kaffeemehl benetzt ist.
  4. Abdecken und 12 bis 18 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  5. Erst grob durchs Sieb gießen, dann durch einen Papierfilter oder ein Passiertuch – so wird das Konzentrat schön klar.
  6. Zum Trinken das Konzentrat etwa 1:1 mit Wasser, Milch oder Hafermilch verdünnen und auf Eis servieren.

Unsere Tipps

  • Fruchtige, hell geröstete Kaffees funktionieren im Cold Brew besonders gut – die Beerennoten kommen kalt richtig zur Geltung.
  • Nicht länger als 24 Stunden ziehen lassen, sonst wird’s holzig.
  • Das fertige Konzentrat hält sich gut verschlossen etwa eine Woche im Kühlschrank – ihr könnt also direkt für die ganze Woche vorbrühen.
  • Wer es direkt trinkfertig mag, setzt gleich im Verhältnis 1:12 an (80 g Kaffee auf 1 Liter) und spart sich das Verdünnen.

Diese Kaffees eignen sich hierfür besonders gut: