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Iced Latte: Der Sommerklassiker, richtig geschichtet

Eiliv aceron tSgUmeYMm8 unsplash

Der Iced Latte ist das Sommergetränk, das keine Anleitung zu brauchen scheint – Eis, Milch, Espresso, fertig. Stimmt fast. Aber die Reihenfolge und zwei kleine Details entscheiden, ob ihr einen wässrigen Milchkaffee bekommt oder das cremige, schichtweise Ding aus dem Lieblingscafé. Hier die zwei Minuten, die den Unterschied machen.

Das braucht ihr (für 1 Glas)

  • 1 doppelter Espresso (ca. 40 ml), frisch bezogen
  • 150 bis 200 ml kalte Milch oder Barista-Hafermilch
  • Reichlich Eiswürfel
  • Ein hohes Glas, optional Vanille- oder Karamellsirup

So geht’s

  1. Glas bis oben mit Eiswürfeln füllen – viel Eis kühlt schnell und schmilzt langsam. Wenig Eis verwässert.
  2. Wer Sirup mag: jetzt zugeben, dann verteilt er sich am besten.
  3. Kalte Milch eingießen, bis das Glas etwa zu drei Vierteln voll ist.
  4. Espresso frisch beziehen – erst jetzt, damit er keine Zeit hat, bitter nachzuziehen.
  5. Espresso langsam über die Eiswürfel auf die Milch gießen – er legt sich als dunkle Schicht obenauf.
  6. Vor dem Trinken einmal umrühren – oder erst das Schichten-Foto machen, wir verstehen das.

Unsere Tipps

  • Heißer Espresso auf kaltem Weg ist völlig okay – die Eismenge fängt die Wärme sofort ab. Wer es puristisch mag, lässt ihn 2 Minuten abkühlen.
  • Kräftige, schokoladige Röstungen setzen sich gegen die kalte Milch am besten durch – kalt schmeckt alles etwas milder, der Espresso darf also ruhig Wumms haben.
  • Ohne Siebträger: doppelt konzentrierter Mokka aus dem Herdkännchen oder ein starker AeroPress-Shot tun es genauso.

Diese Kaffees eignen sich hierfür besonders gut: