0
Dein Warenkorb

Filterkaffeemaschine: Besserer Kaffee ohne neues Equipment

Braun filtermaschine

Die gute alte Filterkaffeemaschine hat kein Barista-Image – dabei macht sie technisch fast dasselbe wie ihr beim Pour Over, nur automatisch. Und ehrlich: Die meisten Tassen Kaffee in Deutschland kommen aus genau so einer Maschine. Mit drei kleinen Änderungen wird aus dem Bürokaffee-Standard ein richtig guter Kaffee, ganz ohne neues Equipment.

Das braucht ihr

  • 30 g Kaffee, mittel gemahlen, auf 500 ml Wasser (Faustregel: 60 g pro Liter)
  • Frisches, möglichst gefiltertes Wasser
  • Filterkaffeemaschine mit Papierfilter

So geht’s

  1. Kaffee abwiegen statt mit dem Löffel zu schätzen – die Dosierung ist der größte Hebel und bei fast allen zu niedrig.
  2. Direkt vor dem Brühen mahlen, falls ihr eine Mühle habt. Vorgemahlener Kaffee verliert innerhalb von Tagen sein Aroma.
  3. Papierfilter einlegen und kurz mit heißem Wasser ausspülen.
  4. Kaffee einfüllen und das Bett glatt schütteln, damit das Wasser gleichmäßig durchläuft.
  5. Maschine starten. Nach etwa einem Drittel des Durchlaufs einmal kurz umrühren – viele Maschinen benetzen nur die Mitte des Kaffeebetts.
  6. Kanne nach dem Durchlauf sofort von der Warmhalteplatte nehmen. Die Platte kocht den Kaffee weiter und macht ihn binnen Minuten bitter.

Unsere Tipps

  • Warmhalten? Besser in eine vorgewärmte Thermoskanne umfüllen – da bleibt der Kaffee stundenlang trinkbar.
  • Die Maschine regelmäßig entkalken und den Brühkopf abwischen – alte Kaffeeöle werden ranzig und wandern in jede neue Kanne.
  • Schmeckt’s dünn und sauer: feiner mahlen oder mehr Kaffee. Schmeckt’s bitter: gröber mahlen.
  • Für die Filtermaschine funktionieren fast alle unsere Kaffees – mittlere Röstungen mit Schokolade und Frucht sind der sichere Griff.