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Japanese Iced Coffee: Eiskaffee, aber richtig

Japanese iced coffee

Eiskaffee, der nicht nach verwässertem Kühlschrank-Kaffee schmeckt? Gibt’s – und die Japaner haben’s erfunden. Beim Japanese Iced Coffee wird heiß gebrüht, aber direkt auf Eis: Ein Teil des Brühwassers liegt als Eiswürfel schon in der Kanne. Die Schockkühlung fängt die flüchtigen Aromen ein, bevor sie verfliegen. Das Ergebnis ist lebendig, fruchtig und klar – in 5 Minuten fertig statt nach 18 Stunden Cold Brew.

Das braucht ihr

  • 20 g Kaffee, mittelfein bis fein gemahlen (einen Tick feiner als beim normalen Handfilter)
  • 200 g heißes Wasser, 93 bis 96 °C
  • 120 g Eiswürfel – zusammen 320 g Gesamtwasser, also ein Verhältnis von 1:16
  • Handfilter mit Papierfilter, Kanne, Waage, Timer

So geht’s

  1. 120 g Eiswürfel in die Kanne geben.
  2. Papierfilter mit heißem Wasser spülen (über der Spüle, nicht über dem Eis) und den Handfilter auf die Kanne setzen.
  3. Kaffee einfüllen und das Bett glatt schütteln.
  4. Blooming: Mit 40 g heißem Wasser benetzen und 30 bis 45 Sekunden quellen lassen.
  5. In langsamen Kreisen in zwei bis drei Etappen bis 200 g aufgießen. Der heiße Kaffee tropft direkt aufs Eis und kühlt sofort ab.
  6. Kanne schwenken, bis das Eis größtenteils geschmolzen ist – es gehört zur Rezeptur und verdünnt nicht, sondern vervollständigt das Brühwasser.
  7. Auf frische Eiswürfel ins Glas gießen und sofort genießen.

Unsere Tipps

  • Der feinere Mahlgrad ist kein Zufall: Weil nur ein Teil des Wassers heiß durchläuft, muss die Extraktion in kürzerer Kontaktzeit passieren.
  • Fruchtige, hell geröstete Kaffees glänzen hier besonders – die Säure wirkt eiskalt wie ein Spritzer Zitrone.
  • Frisch trinken! Anders als Cold Brew lebt der Japanese Iced Coffee von seiner Frische und ist nichts zum Aufbewahren.